Bodenheizung für das Aquarium

Um die Gesundheit seiner Fische nicht zu gefährden, raten wir, nicht an den Heizkosten zu sparen. Am besten man kauft sich von Anfang an ein Aquarium mit eingebauter Bodenheizung. Im Nachhinein lässt sich die Aquariumsbodenheizung nur noch schwer installieren – man müsste dann schon die komplette Inneneinrichtung seines Fische-Domizils auf den Kopf stellen. Leichter wäre es in dem Fall, einen Heizstab zur Wassererwärmung zu integrieren.



Aquariumheizstab / Aquariumheizung



Um auf die Aquarien-Bodenheizung zurückzukommen: vorstellen kann man sie sich als Heizkabel mit überdimensionierter Leistung. Die im Aquariumsgrund untergebrachte Heizung wärmt die Fische von unten – sie sorgt dafür, dass sich der Aquariumsboden aufheizt, der die Wärme dann Stück für Stück abgibt, so dass sich das ganze Aquarium langsam erwärmt. Der Wärmeübergang ist also fließend, die Fische werden nicht von plötzlichen Temperaturschwankungen überrascht. Doch nicht nur die gleichmäßige Wärmeabgabe, auch die Bodenumwälzung spricht für diese Heizmethode. Die Aquariums-Bodenheizung durchwirbelt schließlich den Aquariumsgrund, führt also zu einer besseren Sauerstoffzufuhr des Bodens und bringt die für gewöhnlich ziemlich weit unten am Aquariumsgrund angesiedelten Bakterien in Schwung, fördert damit auch weitere Bakterienbildung.

Damit die Aquariumsbodenheizung die Zirkulation im Gang hält, sollte sie allerdings kontinuierlich laufen. Übrigens muss die Bodenheizung im Gegensatz zum berüchtigten Bodenfluter geregelt werden – sie meint es sonst zu gut und heizt der Aquariumswelt zu stark ein. Eine dauerhaft laufende Bodenheizung mit dafür etwas weniger Leistung ist vermutlich die schlaueste Lösung.